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MA 20 Energieplanung — Kühlbedarfs-Prognose Wien bis 2040 (Sektorbericht Energieeffizienz)

Stadt Wien — MA 20 Energieplanung · · wien.gv.at — Energieeffizienz / Energieplanung

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Notizen

Wien-Primary für WFK-2.2.1. Bündelt die MA-20-Sicht auf den steigenden Kühlbedarf in Wien bis 2040 und verbindet ihn mit dem Klimafahrplan-Pfad: aktive Kühlung wird in der Klimaneutralitäts-Pfadrechnung als wachsender Strom-Lastblock behandelt, der mit Fernkälte, hocheffizienten Wärmepumpen und passiven Maßnahmen zu kombinieren ist.

MA 20 — Kühlbedarfs-Prognose Wien bis 2040

Key Findings

  • Wien rechnet im Klimafahrplan-Sektorpfad mit einer deutlichen Zunahme aktiver Gebäudekühlung bis 2040: getrieben durch häufigere und längere Hitzeperioden (Tropennächte > 20 °C, Hitzetage > 30 °C verdoppeln sich gegenüber 1981–2010), durch verdichtete Bauweise im Bestand und durch verschärfte Komfort-Erwartungen in Wohn- und Verwaltungsgebäuden.
  • MA 20 priorisiert in der Energieplanung eine Kombinations-Strategie: Vorrang passiver Maßnahmen (Verschattung, thermische Aktivierung von Bauteilen, Querlüftung), Effizienz-Standards für aktive Kühlung (SEER-Mindestwerte, TGA-Auslegung), Ausbau von Fernkälte (Wien Energie betreibt bereits drei Fernkälte-Inseln im 1./3./9./10. Bezirk) und Wärmepumpen-Lösungen mit reversiblem Heiz-/Kühl-Betrieb.
  • Der Sektorpfad benennt offene Datenfragen: bestehende Schätzungen des Wiener Kühlbedarfs stützen sich auf nationale Stundenprofile + Skalierung mit Bezirks-Heat-Maps der MA 22; gebäude-genaue Last-Daten fehlen für den Wohnbestand, weil aktive Wohn-Kühlung in Wien historisch unterdurchschnittlich ist und das in den Tarif-Aggregaten der Wiener Netze noch nicht durchschlägt.
  • Verteilungs-Aspekt: MA 20 weist auf das Risiko einer „kalten Kluft" hin — Haushalte ohne Zugang zu Kühlung bleiben in heißen Sommern überdurchschnittlich exponiert, sozioökonomisch deckungsgleich mit Hitzeinsel-Schwerpunkten in Bestandsbezirken (10., 15., 20.).

Relevance for WFK

Zentrale Wien-Quelle für WFK-2.2.1: setzt die Kühlbedarfs-Wirkung des Klimawandels in einen Wiener Pfad-Rahmen bis 2040 und benennt die Kombinations-Strategie Passiv/Effizienz/Fernkälte/Wärmepumpe, an der sich die Forschungsfrage misst. Komplementär zu 2023-ma22-stadtklima-energieflussmodelleWien (Hitzeinseln, Mikroklima-Modell) und 2024-stadt-wien-klimafahrplan-gebaeudeWien (Sektorpfad Gebäude).

Verified-Status

grey-literature (MA-20-Programmdokumentation im Wiener Klimafahrplan-Kontext). Lizenz: Stadt-Wien-Programmdokumente. Cross-Check empfohlen über Wien-Energie-Geschäftsberichte (Fernkälte-Ausbau) und MA-22-Stadtklimaanalyse.

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