WFK

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Stadt Wien — Stellplatzregulierung, Flächenwidmung und Quartiersgaragen-Politik (MA 21A / MA 18 / MA 28)

Stadt Wien, MA 21A — Stadtteilplanung und Flächenwidmung; Stadt Wien, MA 18 — Stadtentwicklung und Stadtplanung · · wien.gv.at — Stadtentwicklung / Flächenwidmung

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Notizen

Wien-Primary für WFK-4.1.2. Bündelt die regulatorische Wien-Lage zu Quartiers-/Sammelgaragen: Stellplatzverpflichtung nach Wiener Garagengesetz 2008 (WGarG), Abweichungsmöglichkeiten in Stadterweiterungsgebieten (Aspern, Nordbahnhof) mit reduzierter Stellplatz-Quote, Flächenwidmungs- Praxis MA 21A für Quartiers-Sammelgaragen-Standorte und Anbindung an übergeordnete Mobilitätsdokumente (Smart-Klima-City-Strategie 2022, STEP 2025, Fachkonzept Mobilität). Tier=wien, type=policy-doc/webpage, oa_status=gold (Stadt-Wien-Programmdokumente, freie Nutzung).

Key Findings

  • Wien koppelt Quartiersgaragen-Politik regulatorisch an drei Instrumente: Wiener Garagengesetz (WGarG 2008) mit Stellplatz-Verpflichtung pro Wohneinheit, Bauordnung-Novelle 2018/2024 mit Reduktionsmöglichkeiten in „autoarmen" Stadtentwicklungsgebieten und Flächenwidmungs-Festlegungen (z.B. „G"-Widmung für oberirdische Garagen) durch MA 21A.
  • In den Stadterweiterungsgebieten Aspern Seestadt, Nordbahnhof und Nordwestbahnhof werden reduzierte Stellplatz-Quoten (bis ~0,5 Stellplatz/Wohneinheit statt regulär 1,0) in Kombination mit Sammel-/ Quartiersgaragen-Konzepten und Mobilitätsfonds eingesetzt — explizit als Steuerungs-Instrument zur Reduktion privater Pkw-Verfügbarkeit.
  • Die Wirkung ist regulatorisch ambivalent dokumentiert: Quartiersgaragen bündeln ruhenden Verkehr (Reduktion Such-/Zubringer-Verkehr im Quartier), können aber die Pkw-Mitnahme-Schwelle senken, wenn die Garage näher als ÖPNV-Haltestelle liegt — die Standort-Geometrie (Distanz Wohnung zu Garage vs. Distanz zu ÖPNV) ist regulatorisch nicht normiert.
  • Anbindung an die Smart-Klima-City-Strategie 2022 und das Fachkonzept Mobilität: Quartiersgaragen werden als „Übergangs-Infrastruktur" klassifiziert — sinnvoll bei gleichzeitigem Rückbau von Straßen- Stellplätzen und Aufwertung der freigewordenen Flächen (Begrünung, Radwege), schädlich bei zusätzlicher Kapazität ohne Rückbau.

Relevance for WFK-4.1.2

Liefert den primären Wien-Regulierungs-Anker für die Forschungsfrage. Belegt beide Pfade der ambivalenten Wirkung (Reduktion Such-Verkehr vs. erhöhte Pkw-Verfügbarkeit) als bewusste regulatorische Spannung in der Wiener Praxis und nennt die konkreten Wien-Beispiele (Aspern, Nordbahnhof) für reduzierte Stellplatz-Quoten. Schnittstelle zu 2024-wiener-linien-energie-dekarbonisierungWien (ÖPNV als Substitut) und 2024-stadt-wien-klimafahrplan-gebaeudeWien (Verkehrs-Sektor im Klimafahrplan).

Verified-Status

grey-literature (Stadt-Wien-Programmdokumentation, MA-21A/MA-18-Webseiten und Verordnungs-Texte). Lizenz: Stadt-Wien-Programmdokumente, freie Nutzung. Cross-Check empfohlen über STEP 2025, Fachkonzept Mobilität und Smart-Klima-City-Rahmenstrategie.

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